s.e.i. ist eine emotionsbetonte Trainingsart, die
sich - neben hoher Effektivität - vor allem auch durch ihren
nicht manipulativen Charakter auszeichnet. Die Teilnehmer
entwickeln Veränderung aus sich heraus, Durch individuell
ablaufende Erkenntnisprozesse und Gefühlsregungen während
des Trainings, für die der Trainer nur Impulse setzt.
„Der Teilnehmer braucht keinen Lehrer, der ihn beeinflusst,
er braucht einen Lehrer, der ihn lehrt, sich nicht mehr
beeinflussen zu lassen." So geht es beim s.e.i. nicht um
Zielsetzung oder Zielerreichung, nicht um
Vergangenheitsbewältigung, um Schuldige und Opfer, um richtig
oder falsch. Es geht nicht darum zu diagnostizieren, den Menschen
und seine Lebenssituation zu analysieren und neu zu programmieren.
Vielmehr werden die Teilnehmer dahin geführt, sich an ihre
eigenen Fähigkeiten zu erinnern, sich selbst wieder zu
spüren, ihrer inneren Stimme wieder zu vertrauen und so zu
definieren, wonach sie sich wirklich sehnen.
Der, im Training erlebte „moment of
excellence“ und die aus dem Training erwachsene
Fähigkeit des Teilnehmers, sich dieses Gefühl im Alltag
präsent zu erhalten, ist eine der wichtigsten Zielsetzungen
des s.e.i.. „Der Moment der Gegenwärtigkeit - das
„Jetzt“ - gibt dem Verstand die Chance, seine Kraft
nicht mit der Zukunft (Angst) oder mit der Vergangenheit (Schuld)
zu vergeuden - sondern in der vollkommenen Gegenwärtigkeit
klare Erkenntnisse zu erlangen und klare Entscheidungen zu
treffen.