5.1 s.e.i.
s.e.i. ist eine emotionsbetonte Trainingsart, die sich - neben hoher Effektivität - vor allem auch durch ihren nicht manipulativen Charakter auszeichnet. Die Teilnehmer entwickeln Veränderung aus sich heraus, Durch individuell ablaufende Erkenntnisprozesse und Gefühlsregungen während des Trainings, für die der Trainer nur Impulse setzt. „Der Teilnehmer braucht keinen Lehrer, der ihn beeinflusst, er braucht einen Lehrer, der ihn lehrt, sich nicht mehr beeinflussen zu lassen." So geht es beim s.e.i. nicht um Zielsetzung oder Zielerreichung, nicht um Vergangenheitsbewältigung, um Schuldige und Opfer, um richtig oder falsch. Es geht nicht darum zu diagnostizieren, den Menschen und seine Lebenssituation zu analysieren und neu zu programmieren. Vielmehr werden die Teilnehmer dahin geführt, sich an ihre eigenen Fähigkeiten zu erinnern, sich selbst wieder zu spüren, ihrer inneren Stimme wieder zu vertrauen und so zu definieren, wonach sie sich wirklich sehnen.
Der, im Training erlebte „moment of excellence“ und die aus dem Training erwachsene Fähigkeit des Teilnehmers, sich dieses Gefühl im Alltag präsent zu erhalten, ist eine der wichtigsten Zielsetzungen des s.e.i..  „Der Moment der Gegenwärtigkeit - das „Jetzt“ - gibt dem Verstand die Chance, seine Kraft nicht mit der Zukunft (Angst) oder mit der Vergangenheit (Schuld) zu vergeuden - sondern in der vollkommenen Gegenwärtigkeit klare Erkenntnisse zu erlangen und klare Entscheidungen zu treffen.